Nach langer Pause und Orientierungsphase nun mal ein Lebenszeichen des neuen Teams für das Jahr 2012. In den nächsten Wochen werden wir hier vorstellen, was wir so treiben, was wir von unseren sehr erfolgreichen Vorgängern übernehmen und was wir vielleicht doch besser anders machen. Schließlich wollen wir auch 2012 wieder erfolgreich teilnehmen und die Konkurrenz schläft nicht
Die Platinen für Spatz 3 sind bereits in der Fertigung und die Asus Xtion (ähnlich Microsofts Kinect) ist bereits auf dem Fahrzeug angebracht. Bilder und ausführlichere Berichte gibt’s in Kürze.
Einige Team-Mitglieder werden ihr Studium dieses Jahr abschließen und stehen für den Carolo Cup 2012 leider nicht mehr zur Verfügung. Umso wichtiger ist die Aufgabe in diesem Sommer ein neues Team zu formieren und ihm all das angesammelte Wissen zu vermitteln. Das neue Team wird sich dadurch frühestmöglich einarbeiten und durch eigene Konzepte verwirklichen können.
Mit Beginn des Sommersemester beginnt auch die Werbung und Aufnahme neuer Mitglieder. In den nächsten Wochen wird das bisherige Team eine Demonstration des Spatz2 in den Hallen des MRM veranstalten. Wir laden hierzu alle Interessierten herzlichst ein sich das Projekt näher anzuschauen. Am einfachsten geht das mit einer kurzen E-Mail an Hendrik Deusch. Sobald der Termin für die Demonstration feststeht wird darüber per E-Mail informiert.
“Welch ein Singen, Musiziern, Pfeifen, Zwitschern, Tiriliern! Frühling will nun einmarschiern, kommt mit Sang und Schalle” – ausgiebiger konnte der Erfolg nicht gefeiert werden! Beim gemeinsamen Carolo-Cup Abendessen aller Teams im Restaurant Charly’s Tiger erfreuten sich unsere Gaumen nach Wochen endlich wieder Speißen die nicht nach Pizza schmecken. Schon fast traditionell ging es anschließend mit dem Team GalaXIs aus Aachen und diesmal auch mit CDLC aus Braunschweig in den AltStadtTreff zum gemeinsamen Feiern. Der 8-Mann-Kicker existiert leider nicht mehr, was unsere Laune aber nicht trüben konnte. Das Münchner Team musste leider wegen Prüfungsstress noch am selben Abend abreisen.
Am Mittwoch fuhren wir halbwegs ausgeschlafen im Spatzomobil zum Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Braunschweig. Im Rahmen des dort stattfindenden Fachkonkresses AAET fand beim Abendbuffet die offizielle Siegerehrung statt. Neben den interessanten Vorträgen war vor allem der Kontakt mit den Experten aus Industrie und Wissenschaft während der Pausen sehr inspirierend. Das Interesse am Team Spatzenhirn war sehr groß und die vielen geknüpften Kontakte wohl eine der wertvollsten Ergebnisse der Teilnahme. Am Donnerstag morgen durften wir dann eine Präsentation im Rahmen des Konkressprogramms vortragen. Die wenigen 15 Minuten nutzten wir optimal zur Vorstellung unseres Teams, unserer Konzepte und natürlich des Spatz2.
Inzwischen sind alle Spatzenhirne wieder in Ulm eingetroffen und versuchen ins normale Leben zurückzukehren. Der Carolo-Cup 2011 war eine grandiose Erfahrung für die meisten von uns wohl die wichtigste in ihrem gesamten Studium. Wir möchten uns deshalb bei allen die uns diese Erfahrung ermöglichten und uns unterstützen außerordentlich bedanken! Vor allem bei Prof. Dietmayer und dem gesamten Institut für die sehr gute Förderung. Nicht zu vergessen sind natürlich die Organisatoren des Carolo-Cups und alle Helfer die so viel Mühe und Arbeit in dieses Ereignis steckten und hoffentlich auch weiterhin stecken werden.

Nach unserem ausgezeichneten Vortrag über unsere Konzepte konnten wir in den dynamischen Disziplinen ebenfalls überzeugen. Die erste Disziplin – das Fahren im Rundkurs ohne Hindernisse – wurde erfolgreich gemeistert! 397m bei nur einem einzigen Fehler (5 Strafmeter) bescherten uns den besten Platz in dieser Disziplin!
Beim Einparken mussten wir uns Team Sadi geschlagen geben, aber bei der Königsdisziplin – Hindernisparcour – haben wir voll abgeräumt! 250 Punkte vor dem zweiten der Disziplin GalaXis mit 61 Punkten. Zusammen mit der Bestwertung bei den Vorträgen haben wir damit den Gesamtsieg erzielt und belegen den ersten Platz! Einfach grandios!
Nach dem langen abschließenden Entwicklungsabend am Samstag ging’s Sonntag morgen ans Einpacken aller Utensilien und anschließend auf die Reise nach Braunschweig. Die Spurführung unseres Transporters war hervorragend, der Längsregel wies noch Verbesserungspotential auf und so erreichten wir erst Sonntag Abend das altbekannte GHotel. Glücklicher Zufall – auch das Team der TU München ist hier untergebracht.
Wie schon im Vorjahr wurde das Hotel sofort in Beschlag genommen und zum Hauptquartier umgebaut. Die ersten Tests am Montag waren durchwachsen, dafür kamen unsere T-Shirts noch rechtzeitig mit dem zweiten Trupp. Der Abend wurde intensiv für die Vorbereitung der Präsentation genutzt und ein Probevortrag gehalten. Das Resultat der Mühe war ein ausgezeichneter Vortrag der die Jury zu Recht begeisterte.
Nach dieser ersten gemeisterten Disziplin optimieren wir weiter die Hinderniserkennung und bereiten uns auf den großen Showdown am Abend vor. Der Spatz2 wurde bereits abgenommen, entspricht allen Anforderungen des Regelwerks und ist qualifiziert.
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Samstag Abend halb Elf – Morgen brechen wir nach Braunschweig zum großen Wettstreit auf. Dem Spatz2 ist pünktlich zum letzten Abend sein prächtiges Federkleid gewachsen und leuchtet inzwischen farbenfroh.
Das Einpark-Team hat am heutigen Abend noch große Fortschritte gemacht und lässt unseren Vogel punktgenau zwischen zwei Hindernissen landen. Bis morgen haben wir noch einige Stunden und viel Arbeit!
Dichter grauer Nebel liegt über dem gesamten Eselsberg. Der Zugang zur Uni West und der Werkstatthalle des MRM sind nur schwer auszumachen. Doch was sich darin abspielt ist der letzte Schritt auf dem Weg zur Königsdisziplin des Carolo-Cups – die Hinderniserkennung.

Inzwischen sind wir in die Werkstatthalle des Instituts umgezogen wo wir unsere komplette Teststrecke aufbauen und für die letzten zwei Wochen vor dem Wettbewerb auch aufgebaut lassen können. Das Licht ist sehr gut, die Sonneneinstrahlung gering und so haben wir beinahe Wettkampfbedingungen.
Der Fahrzeugaufbau des Spatz2 wurde noch leicht optimiert, sodass wir mit der Kamera ein noch besseres Blickfeld haben. Das Chassis ist bereits in Produktion und wird nächste Woche montiert. Außerdem sind nun die Abstandssensoren angebracht und verwendbar.
Die Regelungstechnik wurde nun an die neuen Fahrzeugdimensionen angepasst und liefert bereits sehr gute Ergebnisse. Mit dem Feintuning wird Anfang nächster Woche begonnen. Bis dahin wird wohl wenig geschlafen und viel programmiert!
Direkt nach der Weihnachtspause ging die Entwicklung weiter und knapp 4 Wochen vor Wettbewerbsbeginn ist unser Spatz2 fahrtüchtig. Die Sensorplatine und die Aktorplatine sind nun komplett programmiert und ermöglichten die erste autonome Fahrt des Spatz2. Die Quer- und Längsregelung müssen noch auf die neuen Fahrzeugdimensionen angepasst und verbessert werden.
Parallel zur Weiterentwicklung der Software wird ein baugleiches zweites Fahrzeug aufgebaut um der Softwareentwicklung zwei Testfahrzeuge bereitstellen zu können. Der Anbau und die Programmierung der Abstandssensoren macht ebenfalls große Fortschritte.

Stefan Hörmann
Ganz knapp dem Hochwasser entflohen ist Stefan Hörmann von seinem Auslandspraktikum in Brisbane, Australien zurück und verstärkt unser Team. Vorbildlich ist er gleich am nächsten Tag seiner Ankunft im Projektraum erschienen und macht sich mit viel Elan und neuerworbenem Wissen an die Arbeit. Herzlich Willkommen zurück Stefan!